Bundesfreiwilligendienst mit Fluchtbezug (BFDmF)

Der Bundesfreiwilligendienst mit Fluchtbezug wird in zwei Richtungen von IN VIA angeboten. Zum einen setzen wir deutsche Freiwillige in den Bereichen der Flüchtlingshilfe ein und zum anderen sollen Geflüchtete die Möglichkeit haben, in den anerkannten BFD Stellen zu arbeiten.Für die Geflüchteten favorisieren wir einen Teilzeitfreiwilligendienst.

Voraussetzungen für den Freiwilligendienst:

Möchten Deutsche einen BFDmF ableisten, gelten die gleichen Bedingungen wie für einen normalen BFD.

Möchten Geflüchtete einen BFDmF ableisten gelten folgende Voraussetzungen:

    • Volljährigkeit
    • Status: Asylbewerber, bei denen ein rechtmäßiger und dauerhafter Aufenthalt zu erwarten ist, Asylberechtigte oder Personen, die internationalem Schutz genießen
    • Geflüchtete haben Anbindung an einen Sozialarbeiter/ Ehrenamtlichen oder sind schon sehr selbständig
    • Sprachniveau A2.1 sollte abgeschlossen sein
    • Beschäftigungserlaubnis liegt vor

 

Pädagogische Begleitung

Für Freiwillige in der Flüchtlingshilfe besteht kein gesonderter Förderbedarf. Die pädagogische Begleitung entspricht der der anderen BFD/FSJ Gruppenteilnehmenden. Gegebenenfalls werden extra Bildungstage zu speziellen Themen angeboten.

Das Ziel der pädagogischen Begleitung ist die Förderung der Integration auf verschiedenen Ebenen. Neben der Sprachförderung stehen die berufliche Integration, die gesellschaftliche Teilhabe und die Persönlichkeitsstärkung. Für Geflüchtete im BFD setzen wir die pädagogische Begleitung wie folgt um:

    • In dem ersten Monat findet ein intensiver mehrstündiger Einsatzstellenbesuch statt. Inhalte: Vereinbarung / Rechte Pflichten / Selbstreflexion / besonderer Förderbedarf
    • Die Geflüchteten sind in einer gemischten Seminargruppe, in der BFDmF Teilnehmende und FSJ/ BFD Teilnehmende sind. Über das Jahr verteilt werden bei Bedarf eintägige Bildungstage / Reflexionstage angeboten. Inhalt dieser Tage ist das Reflektieren des Arbeitsalltages und die Bearbeitung von Unsicherheiten und Konflikten.
    • Der “Besondere Förderbedarf“ bietet die Möglichkeit zur Teilnahme an einem Sprachkurs. Wird dieser wahrgenommen, kann dies zu einer Anrechnung von höchstens fünf Bildungstagen beitragen.
    • Die pädagogische Begleitung kann im Rahmen des BFDmF sehr individuell erfolgen. Hierzu halten wir uns die gegebenen Möglichkeiten offen.
    • Für die Einsatzstellen gibt es ein gesondertes Anleitermodul, welches Themen in der Arbeit mit Geflüchteten aufgreift 

 

Info englisch

Info französisch

Info arabisch

Info Farsi

Kontakt BFD mit Fluchtbezug

 

IN VIA Katholischer Verband für Mädchen- und Frauensozialarbeit für das Erzbistum Berlin e.V.

Residenzstraße 90
13409 Berlin

E-Mail: bfd@invia-berlin.de

Ansprechpartner/innen:
Anne Hilbert
Uwe Wolff (Verwaltung)

Fon: 030 8561903 20
Fax: 030 8561903 50